Waffensachkunde gem. §7 WaffG

Ausbildungsbeschreibung:

Waffensachkunde als Zusatzqualifikation:

Für die Durchführung bestimmter Dienstleistungen im Bereich der Bewachungstätigkeiten ist es unumgänglich, bestimmte Zusatzqualifikationen zu erwerben.

Eine dieser zusätzlichen Befähigungen ist die Waffensachkunde gem. §7 WaffG, die in Zusammenhang mit der Eintragung des Wachmanns auf dem Waffenschein des Gewerbetreibenden dazu berechtigt, im Dienst eine Schusswaffe zu führen.

Dringend erforderlich ist dies zum Beispiel in den Bereichen:

  • Geld- und Werttransport
  • Personenschutz besonders gefährdeter Personen
  • Bewachung von Objekten mit erhöhtem Gefährdungsgrad (Kraftwerke etc.)
  • Bewachung von militärischen Anlagen

Die Ausbildung umschließt die theoretische Ausbildung in den Bereichen Waffenwesen und Anwendung von Rechtsgrundlagen sowie den praktischen Umgang mit Schusswaffen, deren Handhabung, Reinigung und Benutzung.

Als Abschluss der Ausbildung wird eine behördlich anerkannte Prüfung in Theorie und Praxis abgelegt, die dann bei Bestehen den sachkundigen Umgang mit Schusswaffen bescheinigt.

Dauer der Ausbildung:

72 Unterrichtseinheiten (UE) inkl. der Prüfung

Zugangsvoraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragung

Inhalte der Ausbildung:

  • Allgemeine waffenrechtliche Begriffe
  • Kennzeichnung von Waffen und Munition
  • Führen von Schusswaffen
  • Sonstige Pflichten des Waffen- und Munitionsbesitzes
  • Verbotene Gegenstände
  • Handhabung von Schusswaffen
  • Ballistik und Munition
  • Notwehr und Notstandsrecht
  • Praktische Schießausbildung

Abschluss:

  • Zertifikat Waffensachkunde nach §7 WaffG (BDMP)

Förderungsmöglichkeiten:

  • Bildungsgutschein der ArGe/AfA
  • Berufsgenossenschaften
  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr