Fachkraft für Schutz und Sicherheit (IHK)

Berufsbild Fachkraft für Schutz und Sicherheit:

Als Dienstleister für den Objekt-, Werte- und Personenschutz übernehmen Fachkräfte für Schutz und Sicherheit die unterschiedlichsten Aufgaben im Rahmen der öffentlichen und privaten Ordnung und Sicherheit. Grundsätzlich sind Fachkräfte für Schutz und Sicherheit auf Grund ihrer höheren Qualifikation als Führungskräfte (Bereichsleiter, Einsatzleiter etc.) eingesetzt.
Im Werkschutz führen sie z.B. Kontrollgänge und Ordnungsaufgaben beim Tor-, Wach- und Verkehrsdienst auf dem Betriebsgelände durch. Sie prüfen und überwachen Sicherheits- und Schutzeinrichtungen wie auch die Einhaltung einschlägiger Vorschriften z.B. in den Bereichen Arbeitsschutz, Brandschutz, Umweltschutz und Datenschutz.
In Kaufhäusern tragen sie als Hausdetektive und –Detektivinnen zur Vermeidung und Aufklärung von Ladendiebstählen bei. Sie schützen und betreuen Geld-, Wert- und Sicherheitstransporte.

Im Verkehrsdienst sorgen sie für Ordnung und Sicherheit auf U-Bahnhöfen, in U-Bahnen, Zügen, Straßenbahnen und Bussen.
Bei großen Sportveranstaltungen oder Konzerten führen sie Einlasskontrollen durch, sorgen für Ordnung auf dem Gelände, geben Auskünfte, schlichten Streit, erteilen Betrunkenen Platzverweise und schützen die Bühne vor allzu enthusiastischen Fans. Ein wichtiger weiterer Tätigkeitsbereich ist die Durchführung von Personenschutzmaßnahmen als Bodyguard.

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit ermitteln Ursachen und Abläufe bei Schadens-ereignissen und dokumentieren sicherheitsrelevante Sachverhalte.

Auch kaufmännische Aufgaben fallen in ihren Verantwortungsbereich, so wirken sie z.B. bei der kunden-orientierten Gestaltung des betrieblichen Dienstleistungsangebots mit.
Beschäftigungsmöglichkeiten

finden Fachkräfte für Schutz und Sicherheit bei Sicherheitsdiensten, -firmen oder in Sicherheits-/Werkschutzabteilungen sowie an den Pforten von Betrieben fast aller Wirtschaftsbereiche und des Öffentlichen Dienstes. Darüber hinaus können sie im Geld- und Werttransportgewerbe arbeiten, im Bereich Personenschutz, z.T. auch als Angestellte der zu schützenden Personen.
Sie sind in Alarmzentralen tätig, in Gebäudeleitwarten und in Büros. Bei Streifengängen sind sie z. T. im Freien unterwegs, im Personenschutz und im Bereich Geld- und Sicherheitstransporte auch in Fahrzeugen. Für die Angebotserstellung bzw. die Installation von Sicherheitsanlagen können sie auch beim Kunden tätig sein.

Dauer der Umschulung:

24 Monate (12 Monate schulische Vollzeitausbildung, 12 Monate Praktikum mit Präsenzphasen zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen vor der zuständigen IHK)

Zugangsvoraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragung
  • Motivation
  • geistige und körperliche Eignung
  • Teamfähigkeit

Inhalte der Ausbildung:

  • Konzepte für Schutz und Sicherheit
  • Situationsgerechtes Verhalten und Handeln
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Anwendung von Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste

Zusatzqualifikationen:

  • Waffensachkunde gem. §7 WaffG
  • Sachkundeprüfung gem. §34a GewO
  • Erste Hilfe – Schulung
  • Brandschutzseminar
  • Einweisung in die Gepäckprüfanlage

Abschluss:

  • Zertifikat des Berufsabschlusses der zuständigen IHK
  • Institutseigene Teilnahmebescheinigung
  • Sachkundeprüfung nach §34a GewO
  • Zertifikat Waffensachkunde nach §7 WaffG (BDMP)
  • Bescheinigung „Ersthelfer“
  • Zertifikat „Brandschutzhelfer“

Förderungsmöglichkeiten:

  • Bildungsgutschein der Jobcenter/Arbeitsagenturen
  • Berufsgenossenschaften
  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr

Nächster Termin:

Laufzeit:                      16.07.2015 – 31.07.2017

Praktikum:                  18.07.2016 – 07.07.2017

Prüfung Teil I:             02.05.2016

Prüfung Teil II:            10.05.2017

Mündliche Abschlussprüfung ca. Juli 2017

Max. 20 Plätze frei, Anmeldeschluss geplant 16.07.2015

 

Maßnahmekonzept für die Umschulung

im Dienstleistungsbereich mit IHK-Abschluss

Fachkraft für Schutz und Sicherheit

 

Zielsetzung der Bildungsmaßnahme

Der neugeordnete Beruf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ erfordert aufgrund der stark ausgeprägten firmenbezogenen fachlichen Aspekte eine Ausbildungsform, die diese Fachqualifikationen durch eine umfangreiche betriebliche Phase ausprägen.

Der vorlaufende theoretische Schulungsblock (inkl. fachbezogener Exkursionen) soll die grundlegenden Inhalte vermitteln, die es dem Teilnehmer ermöglichen, das Gelernte in Kontext des betrieblichen Geschehens zu stellen.

Konkret beabsichtigen wir die Teilnehmer/innen in der 24-monatigen Umschulung wie folgt auszubilden:

In Kooperation mit ausgewählten Praktikumsbetrieben (z.B. Klüh Sicherheitsdienste, Securitas Sicherheitsdienste GmbH & Co.KG, WISAG Sicherheitsdienste GmbH & Co.KG) erfolgt die Ausbildung in folgenden Schritten:

  • 12 Monate Vollzeitausbildung (inkl. fachbezogener Exkursionen) bei der ASW Akademie für Sicherheit und Wirtschaft GmbH zur Erlangung der berufsbefähigenden personalen und fachlichen Qualifikationen (Kernqualifikation)
  • 12 Monate absolvieren die Teilnehmer/innen eine gezielte betriebliche Trainee-Phase zur Erlangung der profilprägenden Fachqualifikation. Während dieser Zeit werden die Teilnehmer/innen tutoriell begleitet und nehmen an Präsenzveranstaltungen teil. Innerhalb dieser Präsenzveranstaltungen kommen geeignete Fachkräfte aus der Praxis zum Einsatz.

Zugangsvoraussetzungen für die Teilnahme

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Keine gravierenden körperlichen oder gesundheitlichen Einschränkungen
  • Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (Muttersprache oder Niveau B2)
  • Einwandfreier Leumund (eintragsfreies polizeiliches Führungszeugnis)
  • Möglichst Hauptschulabschluss (in Einzelfällen auch ohne Schulabschluss)

Teilnehmerkapazität

  • Der Kurs wird ab einer Teilnehmeranzahl von 10 Teilnehmer gestartet
  • Die maximale Teilnehmerkapazität je Klasse beträgt 24 Personen

Ausbildungsanforderungen

Aus den Rahmenlehrplänen und der Auswertung von Stellenanzeigen sowie aus Rückmeldungen von befragten Praktikumsgebern und unserem Kooperationspartner ist bei diesem Beruf zu erkennen, dass ausgeprägte Fähigkeiten in den nachstehenden personalen und sozialen Kompetenzen neben der Fachlichkeit verlangt werden, so z.B.:

  • Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit
  • Teamfähigkeit
  • Integrationsfähigkeit
  • Flexibilität
  • Berufliche Mobilität

 

Die aufgeführten Ziele sind auf die Entwicklung von Handlungskompetenzen gerichtet. Diese wird hier verstanden als die Bereitschaft und Fähigkeit des Einzelnen, sich in gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Situationen sachgerecht, durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten.

 

Handlungskompetenz entfaltet sich in den Dimensionen von Fachkompetenz, Personalkompetenz und Sozialkompetenz.

Fachkompetenz bezeichnet die Bereitschaft und Fähigkeit, auf der Grundlage fachlichen Wissens und Könnens, Aufgaben und Probleme zielorientiert, sachgerecht, methodengeleitet und selbständig zu lösen und das Ergebnis zu beurteilen.

Personalkompetenz bezeichnet die Bereitschaft und Fähigkeit, als individuelle Persönlichkeit die Entwicklungschancen, Anforderungen und Einschränkungen in Familie, Beruf und öffentlichem Leben zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen, eigene Begabungen zu entfalten sowie Lebenspläne zu fassen und fortzuentwickeln. Sie umfasst personale Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstvertrauen, Zuverlässigkeit, Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein. Zur ihr gehören insbesondere auch die Entwicklung durchdachter Wertvorstellungen und die selbstbestimmte Bindung an Werte.

Sozialkompetenz bezeichnet die Bereitschaft und Fähigkeit, soziale Beziehungen zu leben und zu gestalten, Zuwendungen und Spannungen zu erfassen, zu verstehen sowie sich mit anderen rational und verantwortungsbewusst auseinander zu setzen und zu verständigen. Hierzu gehört insbesondere auch die Entwicklung sozialer Verantwortung und Solidarität.

Methoden- und Lernkompetenz erwachsen aus einer ausgewogenen Entwicklung dieser drei Dimensionen.

Kompetenz bezeichnet den Lernerfolg in Bezug auf den einzelnen Lernenden und seine Befähigung zu eigenverantwortlichem Handeln in privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Situationen.

 

Räumlichkeiten/ Ausstattung

Unsere Niederlassungen und Schulungsstätten bestehen aus Büro-/ Verwaltungsräumen, Teilnehmerküche und Schulungsräumen.

Die Schulungsräume sind wie folgt ausgestattet:

  • Videodidaktanlage mit Monitoren je Schulungstisch
  • Bürostühle
  • Flipchart/Whiteboard
  • Tische
  • Beamer / Overheadprojektor für Präsentationsübungen

 

Ausbildungsaufbau

Modul 0…..32 Unterrichtseinheiten

Integrationsphase und Auseinandersetzung mit den Anforderungen des Berufs und mit dem Methoden Ausbildungsgang

Modul 1 (§3 Abs. 1 Nr. 1)…..124 Unterrichtseinheiten

Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht

  1. Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
  2. gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungs­vertrag nennen
  3. Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
  4. wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
  5. wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen
  6. Betriebliche Organisationsformen
  7. Handlungsfelder der Sicherheitsdienste
  8. Rechtsformen von Unternehmen
  9. Normatives, strategisches und operatives Management
  10. Informationswege
  11. Geschäftsprozess­beschreibung
  12. Unternehmensziele
  13. Interessenvertretungen

 

Modul 2 (§3 Abs. 1 Nr. 2)…..124 Unterrichtseinheiten

Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes

  1. Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
  2. Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Angebot, Beschaffung, Absatz und Verwaltung erklären
  3. Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften darstellen
  4. Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs-oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
  5. Ausbildungsvertrag und Arbeitsvertrag
  6. Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung
  7. Jugendarbeitsschutzgesetz
  8. Kündigungsschutz
  9. Mutterschutz
  10. Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz
  11. Betriebsverfassungsgesetz

Modul 3 (§3 Abs. 1 Nr. 5)…..180 Unterrichtseinheiten

Recht I

a) Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

  • Rechtssystem in der Bundesrepublik Deutschland
  • Grundrechte/ Rechtsgüter: Artikel 1, 2, 10, 12, 13, 14, 104 Grundgesetz; Inhalt und Bedeutung der Grundrechte
  • Landesrecht zu kommunalen Sicherheits- und Ordnungsbehörden
  • Landesrecht zu Aufgaben der Polizei und Organisation der Polizei
  • Aufgaben und Befugnisse von Bewachungsunternehmen, Jedermannsrechte, übertragene Befugnisse/ Rechte, vgl. auch § 34a Abs. 5 GewO, Gewaltmonopol
  • Aufgaben von Polizei und Ordnungsbehörden (Gewaltmonopol); Abgrenzung zur Tätigkeit des privaten Bewachungsgewerbes
  • Public-Private-Partnership, Kooperationen: Welche Folgen haben diese Kooperationen auf Befugnisse, Aufgaben des privaten Wach- und Sicherheitsgewerbes?
  • Abgrenzung zum Strafrecht

b) Bürgerliches Gesetzbuch

  • Unterschied von Eigentum und Besitz (§§ 903, 854, 855,869 BGB)
  • Begriff der unerlaubten Handlung, geschützte Rechtsgüter, Schadenersatz und Tierhalterhaftung (§§ 823 ff, 833)
  • Voraussetzung und Grenzen von Notwehr (§ 227), Notstand (§ 228, 904), Selbsthilfe (§§ 229, 859) Schikaneverbot, (§ 226), verbotene Eigenmacht (858)
  • Abgrenzungsfragen zum StGB (§§ 32ff. StGB)

 

Modul 4 (§3 Abs. 1 Nr. 5)…..184 Unterrichtseinheiten

Recht II

a) Gewerberecht / Bewachungsverordnung

Die Rechte und Pflichten des Bewachungsunternehmers nach§§ 14, 29, 34 a, 144 ff. Gewerbeordnung

  • Voraussetzungen der gewerblichen Tätigkeit
  • Voraussetzungen, die das Personal mitbringen muss
  • Differenzierung zwischen Sachkundeprüfung und Unterrichtung, Information über verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Einsatz von Praktikanten und Auszubildenden
  • Zuverlässigkeitskriterien
  • Auskunft aus dem Bundeszentralregister
  • Untersagung der Beschäftigung durch Behörden
  • Kontrollen, Befugnisse der Gewerbeämter, Querinformation der Gewerbebehörden durch Gerichte/ Staatsanwaltschaften
  • Ordnungswidrigkeiten, Folgen aus den Verstößen, z. B. Gewerbeuntersagung etc.

b) Bewachungsverordnung

  • Haftpflichtversicherung
  • Haftungsbeschränkung
  • Meldepflichten (betreffend des Personals)
  • Verschwiegenheitspflicht
  • Dienstkleidung
  • Dienstanweisung erstellen und an das Personal verteilen, Empfangs-bescheinigung, Ausweisausstellung für das Personal und Verzeichnis dieser, Vorzeigepflichten, Schilder für City-Streifen und Diskothekeneinlasskontrolleure
  • Buchführungs- und Aufbewahrungspflichten
  • Wahrung von Geschäftsgeheimnissen
  • Ordnungswidrigkeiten

c) Straf- und Verfahrensrecht

  • Befugnisse von Staatsanwaltschaften und Gerichten: erneute Abgrenzung zu den Befugnissen des privaten Sicherheitsgewerbes
  • Voraussetzungen, Grenzen und Rechtsfolgen der Notwehr/Nothilfe, Notwehr-überschreitung, des Notstands und der vorläufigen Festnahme (§§ 32, 33, 34, 35 StGB, § 127 StPO), einschließlich Abgrenzungsfragen zu den einschlägigen Vorschriften des BGB
  • Sonstige strafrechtliche Bezüge bewachungsrechtlicher Tätigkeiten (§ 13 StGB Garantenstellung durch Vertrag, Abgrenzung zu § 323c StGB Unterlassene Hilfeleistung)
  • Grundrechtseingriff und Strafbarkeit (Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Schuld)
  • Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
  • § 123, 132,132a, 138, 185 ff, 223 ff., 239, 240 ff, 242 ff, 246, 263, 265a, 267, 303 StGB u.a. auch Hausrechtsbereiche und ihre Bedeutung, Festhalte- und Verfolgungsrechte
  • Bewachungspersonal als Zeuge vor Gericht (§§ 51, 52, 55, 57, 59, 68, 69, 253 StPO)
  • Betäubungsmittel: Besitz und Abnahme von Dritten; Konsequenzen; Verein-barungen mit der Polizei etc.

d) Bewachungsspezifische Aspekte des Datenschutzes

  • Umgang mit personen­bezogenen Daten, Bundes­datenschutzgesetz (BDSG), Landesdatenschutzgesetz
  • Anwendungsbereich BDSG, erweiterter Anwendungsbereich nach § 8 BewachV; – personenbezogene Daten, informationelle Selbstbestimmung
  • Automatisierte Verarbeitung, nicht automatisierte Datei, sonstige weitere Begriffe (§ 3 BDSG)
  • Zulässigkeit nach §§ 4, 28, 29 BDSG (Erhebung, Verarbeitung, Nutzung)
  • Datenvermeidung und –Sparsamkeit
  • Rechte des Betroffenen § 6 BDSG
  • Meldepflicht, Vorabkontrolle, Dokumentation §§ 33, 34 BDSG
  • Datenschutzbeauftragter, Aufsichtsbehörde
  • technische/ organisatorische Maßnahmen § 9 BDSG
  • Datengeheimnis § 7 BDSG
  • Schadensersatz, Bußgeld/ Strafvorschriften (§§ 43, 44 BDSG, StGB)

 

  1. Umgang mit Verteidigungswaffen

 

  • Voraussetzungen zum Besitz und Führen von Schusswaffen (Waffengesetz, Beschuss­gesetz, Waffenverordnungen)
  • Waffen- und Munitionsbegriffe (Einordnung von Messer, Schlagstock, Sprays)
  • Begriffe: erwerben, führen, überlassen mit den jeweiligen Konsequenzen
  • Waffenschein, Kleiner Waffenschein
  • Behandlung der Waffen- und Anzeigepflicht nach Waffengebrauch gem. § 34 a Abs. 6 GewO, § 13 BewachV, WaffenG
  • Waffenbesitz, Waffenbesitzkarte
  • Einfuhr von Waffen, Munition
  • Überlassen von Waffen an das Personal (Voraussetzungen etc., Zustimmung der Behörde)
  • Voraussetzungen und Grenzen für den Einsatz anderer Verteidigungs-waffen sowie deren Wirkungen und Einsatzmöglichkeiten
  • Aufbewahrung der Waffen
  • Rückgabe- und Dokumentationspflichten
  • Anzeigepflichten bei Waffengebrauch
  • Besonderheiten bei öffentlichen Veranstaltungen
  • Folgen bei Verstößen
  • Verbotene Waffen, Behandlung von verbotenen Gegenständen, Hinweis auf analoge Verfahrensweise bei Behandlung von BTM durch das Bewachungspersonal

 

Modul 5 (§3 Abs. 1 Nr. 3)…..136 Unterrichtseinheiten

Arbeitsschutz und Arbeits­sicherheit

 

  1. Allgemeine und objektbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
  2. Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
  3. berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
  4. Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
  5. Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

 

  • vorbeugender und abwehrender Brandschutz
  • Löschlehre
  • Brandlehre
  • Handhabung von Löschgeräten, Feuerlöschern und Wandhydranten
  • Aufbau und Wirkungsweise von Sprinkleranlagen, Brandmeldeanlagen, RWA-Anlagen
  • Brandschutzordnung

 

  1. Eigensicherung
  2. Betriebliche Sicherheitsbestimmungen
  3. Kenntnis der Anwendung der Unfallverhütungsvorschriften für die Wahrnehmung von Wach- und Sicherungsaufgaben, mit Blick auf die BGV A 1 (allgemeine Vorschriften) und auf die BGV A 5 (Erste Hilfe)

 

  • Dienstanweisung
  • Einzelheiten aus der Dienstanweisung behandeln
  • Besonderheiten Geldtransport
  • Besonderheiten Hundeeinsatz
  • Besonderheiten Waffeneinsatz

 

Modul 6 (§3 Abs. 1 Nr. 9)…..24 Unterrichtseinheiten

Sanitätshelfer

 

  • Grundlagen der Hilfeleistung
  • Störung des Bewusstseins
  • Störung der Atmung
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Helmabnahme, Retten aus dem Gefahrenbereich
  • Wundversorgung
  • Schock, Innere Verletzungen, Knochenbrüche
  • Notfallmedizin

 

 

 

Modul 7 (§3 Abs. 1 Nr. 4)…..64 Unterrichtseinheiten

Umweltschutz

  1. mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
  2. für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
  3. Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
  4. Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
  5. Umweltrecht

 

Modul 8 (§3 Abs. 1 Nr. 8)…..160 Unterrichtseinheiten

Umgang mit Menschen / Angewandte Psychologie / Verhalten und Handeln bei Schutz und Sicherheitsmaßnahmen

  1. Wahrnehmung, Selbst­wertgefühl als Voraussetzung angemessenen Handelns
  2. Bedeutung von Selbst­sicherheit und –vertrauen
  3. Motivation – Verhalten – Rückschlussmöglichkeiten
  4. Übersteigerte Selbstwert-/ Minderwertigkeitsgefühle, Ursachen für überhebliches, unsicheres und unsachliches Handeln
  5. Grundsätzliche Fehler im Umgang mit Menschen und deren Auswirkungen
  6. Konflikt als Auseinander­setzung zweier gegen­sätzlicher und unvereinbarer Meinungen/ Einstellungen
  7. Stress als Auslöser von Konflikten und falschem Verhalten
  8. Kommunikation: Richtiges Ansprechen und richtige Gesprächsführung (allgemein und in schwierigen Situationen), Sender- und Empfängerfertigkeiten
  9. Nonverbale Kommunikation (Selbst-/ Fremd­wahrnehmung, Körper-Bewusstsein, Territorial- und Distanzverhalten, individuelle Gang- und Haltungs­beschreibungen)
  10. Führen von Personal: Mitarbeitergespräch als Führungsinstrument, um das Verhalten des Bewachungs­personals gemäß den vermittelten Grundsätzen im Umgang mit Menschen zu erreichen
  11. Wirkung des eigenen Verhaltens auf Betroffene und die Öffentlichkeit berücksichtigen
  12. Konfliktpotenziale feststellen und bewerten, Verhalten anpassen und Maßnahmen zur Konfliktvermeidung oder -bewältigung ergreifen
  13. Methoden der Deeskalation anwenden
  14. ordnende Anweisungen erteilen, auch in englischer Sprache
  15. Maßnahmen zum Eigenschutz ergreifen
  16. Hilfsmaßnahmen einleiten und Erstmaßnahmen durchführen
  17. Unfälle und Zwischenfälle melden, insbesondere Angaben zu Verletzten, Schäden und Gefahren
  18. Verhaltensnormen und –Muster von Personen und Gruppen situationsabhängig berücksichtigen
  19. Tätermotive und –verhalten beurteilen; Besonderheiten von Tätergruppen berücksichtigen
  20. zu behandelnde Situationen:

 

  • Erkennen und Vermeiden von Gefahrensituationen
  • Umgang mit Einzelpersonen, Gruppe, Menge
  • Kontaktaufnahme, Ansprechen
  • Paniksituation
  • Stresssituationen
  • Katastrophensituation
  • Art sozialer Gefährdungslagen
  • Fallbearbeitung Deeskalationstechniken
  • Fallbearbeitung (Rollenspiel), wobei anzuwenden sind:
  • verbale/ non-verbale Deeskalationstechniken
  • Körpersprache
  • Eigensicherung

 

Modul 9 (§3 Abs. 1 Nr. 11)…..160 Unterrichtseinheiten

Sicherheitstechnik (Sicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel)

  1. Technische Hilfsmittel auswählen, handhaben, pflegen und deren Funktionsfähigkeiten prüfen (siehe Punkt d bis x)
  2. Funktionsweise von sicherheitstechnischen Einrichtungen darstellen (siehe Punkt d bis x)
  3. Bedienelemente sowie Leitstellen – und Kommunikationstechnik handhaben, Kontrollinstrumente ablesen, Informationen auswerten und Maßnahmen ergreifen (siehe Punkt d bis x)
  4. Mechanische Sicherungseinrichtungen, z. B. Einfriedungen, Gebäudeaußenhaut, Schließanlagen, Sicherheitsverglasung, Sicherheitsfahrzeuge
  5. Gefahrenmeldeanlagen/ Kommunikationsmittel/ Alarmverfolgung, Einbruchs-, Brand- und Störmeldungen
  6. Drahtgebundene und drahtlose Kommunikationsmittel
  7. Weg des Signals von der Alarmauslösung bis zur Feststellung der Ursache vor Ort
  8. Vorbeugender Brandschutz
  9. Grundlagen und Ziele des vorbeugenden Brandschutzes
  10. baulicher und betrieblicher Brandschutz
  11. Brandklassen
  12. Grundsätze bei der Brandbekämpfung; Feuerlöscherhandhabung
  13. EDV-Sicherheitstechnik
  14. Widerstandsklassen von Türen
  15. Zaunanlagen
  16. Angriffs- und brandhemmende Verglasung – Widerstandsstufen
  17. Sicherungseinrichtungen für Fenster
  18. Wertbehältnisse, Datensicherungsschränke
  19. Schlüssel, Schließanlagen
  20. Gefahrenmeldeanlagen wie z.B. Einbruchmeldeanlagen, Überfallmeldeanlagen und Brandmeldeanlagen
  21. Technische Störmeldeanlagen
  22. Funkanlagen
  23. Technische Hilfsmittel zur Sprachverstärkung
  24. Videoüberwachung und andere Beobachtungseinrichtungen

 

Modul 10 (§3 Abs. 1 Nr. 7)…..160 Unterrichtseinheiten

Schutz und Sicherheit

  1. Einhaltung objektbezogener Arbeitsschutzvorschriften überprüfen, Arbeitsschutz­einrichtungen überwachen und bei Mängeln Maßnahmen einleiten
  2. Einhaltung von Brandschutz­vorschriften überprüfen, Brand­schutzeinrichtungen über­wachen und bei Mängeln Maßnahmen einleiten
  3. die Einhaltung objekt­bezogener Umweltschutz­vorschriften überprüfen, Umweltschutz­einrichtungen überwachen und bei Mängeln Maßnahmen einleiten
  4. Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit beachten; Schutz betriebs­interner Daten überwachen
  5. Großschadensereignisse erkennen und situations­bezogene Maßnahmen berück-sichtigen
  6. Sicherheitsbestimmungen anwenden
  7. Wirkungsweise und Gefährdungspotenzial von Waffen, gefährlichen Gegenständen und Stoffen identifizieren
  8. Gefährdungspotenziale beurteilen und Sicherungs­maßnahmen einleiten
  9. Maßnahmen der Sicherung und präventiven Gefahrenabwehr durchführen

 

Modul 11 (§3 Abs. 1 Nr. 6)…..56 Unterrichtseinheiten

Sicherheitsbereiche

  1. Sicherheitsdienste in den gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang einordnen
  2. Aufgaben, Organisation und Leistungen der unterschiedlichen Sicherheitsbereiche beschreiben und Schnittstellen darstellen
  3. Stellung des Ausbildungs- / Praktikumsbetriebes innerhalb der Sicherheitsdienste bewerten

 

Modul 12 (§3 Abs. 1 Nr. 12.4)…..72 Unterrichtseinheiten

Arbeitsorganisation; Informations- und Kommunikationstechnik

  1. Information – und Kommunikationssysteme aufgabenbezogen nutzen
  2. Arbeits- und Organisationsmittel sowie Lern- und Arbeitstechniken einsetzen
  3. PC –Technik und Softwarenutzung
  4. Arbeitsorganisation
  5. Daten sichern und pflegen
  6. Regelungen zum Datenschutz anwenden
  7. Dienst- und Arbeitsanweisungen beachten
  8. Dokumentationen anfertigen, beim Melde- und Berichtswesen mitwirken
  9. Teamarbeit und Kooperation
  10. kundenorientierte Kommunikation
  11. Bewerbungstraining

 

Modul 13(§3 Abs. 1 Nr. 13, 13.1, 13.2)…..96 Unterrichtseinheiten

Kommunikation und Kooperation (kundenorientiert und teambezogen)

  1. Auswirkungen von Information und Kommunikation mit dem Kunden auf den Geschäftserfolg berücksichtigen
  2. Kundenkontakte herstellen, nutzen und pflegen
  3. Kommunikationsmittel und -regeln im Umgang mit dem Kunden situationsgerecht anwenden
  4. Zufriedenheit von Kunden überprüfen; Beschwerdemanagement als Element einer kundenorientierten Geschäftspolitik anwenden
  5. über Sicherheitsbestimmungen informieren
  6. Kunden und Interessenten über Sicherheitsdienstleistungen informieren
  7. Auskünfte auch in einer Fremdsprache erteilen
  8. Möglichkeiten der Teamarbeit nutzen und gegenseitige Information gewährleisten
  9. Kommunikationsregeln anwenden; bei Kommunikationsstörungen Lösungsmöglich-keiten aufzeigen
  10. interne und externe Kooperationsprozesse mitgestalten und nutzen
  11. Auswirkungen von Information, Kommunikation und Kooperation auf Betriebsklima, Arbeitsleistung und Geschäftserfolg beachten

 

Modul 14 (§3 Abs. 1 Nr. 10)……80 Unterrichtseinheiten

Ermittlung, Aufklärung und Dokumentation

  1. Methoden, Techniken und Verfahren, bezogen auf Ermittlung, Aufklärung und Dokumentation, unterscheiden sowie situationsgerecht auswählen und anwenden
  2. Sicherheitsrelevante Sachverhalte ermitteln, aufklären und dokumentieren
  3. Aufgabenbezogenen Schriftverkehr durchführen

 

Modul 15 (§3 Abs. 1 Nr. 12-12.4)…..152 Unterrichtseinheiten

Planung und betriebliche Organisation von Sicherheitsdienstleistungen

Markt- und Kundenorientierung

  1. bei der Beobachtung von Branchenentwicklungen mitwirken und deren Auswirkungen auf den Betrieb bewerten
  2. Kunden und Interessenten über Sicherheitsleistungen beraten
  3. Auswirkungen von Information, Kommunikation und Kooperation auf den Geschäftserfolg beachten
  4. Interne und externe Kooperationsprozesse mit gestalten
  5. Beschwerdemanagement als Element einer kundenorientierten Geschäftspolitik anwenden

 

Risikomanagement

  1. bei der Identifizierung und Analyse von Risiken mitwirken
  2. technische, organisatorische und personelle Maßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr planen
  3. die Wirksamkeit getroffener Maßnahmen bewerten
  4. Vorbereitungen auf den Ereignisfall treffen

Betriebliche Angebotserstellung

  1. bei der Entwicklung und Ausgestaltung des betrieblichen Dienstleistungs­angebotes mitwirken
  2. Einflüsse von Zielgruppen und Marktentwicklungen bei der betrieblichen Leistungs­erstellung berücksichtigen
  3. bei der Ausschreibungs- und Angebotserstellung mitwirken

 

Auftragsbearbeitung

  1. Teilaufgaben unter Beachtung arbeitsorganisatorischer, sicherheitstechnischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte planen
  2. Personal- und Sachmittel­einsatz sowie Termine planen
  3. an der Rechnungserstellung mitwirken, dabei Aufbau und Struktur der betrieblichen Kosten- und Leistungs­rechnung beachten

 

Qualitätssichernde Maßnahmen

  1. Ziele, Aufgaben und Methoden des betrieblichen Qualitäts­managements berücksichtigen
  2. qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, dabei zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsprozessen beitragen
  3. den Zusammenhang zwischen Qualität und Kunden­zufriedenheit beachten und die Auswirkungen auf das Betriebsergebnis berück­sichtigen

 

Teamgestaltung

  1. Teams aufgabenbezogen unter Berücksichtigung verschiedener Persönlichkeitsprofile gestalten
  2. Verfahren der Konfliktlösung anwenden
  3. Synergieeffekte eines Teams nutzen

 

Summe…..1832 Unterrichtseinheiten

 

 

 

 

Betriebliche Trainee-Phase mit Präsenzphasen

 

Die 12-monatige betriebliche Trainee-Phase (1360 Praktikumsstunden) wird durch mehrere Präsenzphasen unterbrochen. In den jeweiligen Praktikumsbetrieben werden die fachpraktischen Anforderungen der Berufe vermittelt.

Mit einem Praktikumsvertrag verpflichten sich die Praktikumsbetriebe die definierten Inhalte fachgerecht zu vermitteln.

Dennoch sind allgemeine theoretische Grundlagen des Berufsbildes „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ zu vermitteln, so dass in den Präsenzphasen diese Anforderungen behandelt werden. Es handelt sich hierbei um:

 

1 (§3 Abs. 1 Nr. 7)…..80 Unterrichtseinheiten

 

Werkschutz / Objektschutz

  1. Wesen des Werkschutzes
  2. Aufgaben des Werkschutzes
  • Generalauftrag
  • Schutz- und Sicherungsdienste
  • Ordnungsdienste
  • Ermittlungsdienste
  • Mitwirkungsaufgaben
  • Sonstige Aufgaben

 

  1. Führungs- und Einsatzmittel
  • Begriffe
  • Bewaffnung
  • Diensthunde
  • Ausrüstung
  • Wach- und Sicherungspersonal
  • Werkschutz- und Sicherungszentrale
  • Streifenwagen
  • Fußstreife
  • Hundeführer
  • Krisenraum
  • Presseanlaufstelle

 

  1. Eigensicherung
  • Allgemein
  • Dokumentationssysteme für den Streifendienst
  • Wächterkontrolluhren
  • Datensammler
  • Fernsprechanlagen
  • Wächterkontrollanlagen
  • Funkstechuhr

 

  1. Wach- und Streifendienst
  • Allgemeines
  • Schließwesen
  • Mithilfe beim Umweltschutz
  • Mithilfe bei der Unfallverhütung
  • Betriebliche Katastrophenschutz­ Organisation
  • Betriebliches Rettungswesen
  • Verkehrsunfallaufnahme und Schadensbearbeitung im Betrieb

 

  1. Handling gefährlicher Güter
  • Gefahrgutgesetz
  • Gefahrgutverordnung Straße
  • Sicherheitspflichten
  • Gefahrgutunfälle

 

  1. Sicherheitskennzeichnung
  • Allgemeine Sicherheitskennzeichnung
  • Kennzeichnung von Druckflaschen
  • Kennzeichnung von Rohrleitungen
  • Kennzeichnung von gefährlichen Stoffen und Gütern

 

  1. Beobachtungsgeräte und Dokumentationsmittel
  • Optische Geräte
  • Ferngläser
  • Nachtsichtgeräte
  • Infrarotgeräte
  • Bildverstärkergeräte
  • Wärmebildgeräte
  • Videotechnik
  • Fotodokumentation
  • Tondokumentation

 

  1. Verkehrstechnische Gerät
  • Verkehrsregelungsmittel
  • Gefahrenzeichen
  • Vorschriftzeichen
  • Richtzeichen
  • Zusatzschilder
  • Andere Anordnungen
  • Weisungen, Hilfsmittel
  • Sicherungsmittel
  • Unfallaufnahmegeräte

 

  1. Notwehrgeräte und Notwehrmittel
  • Waffenlose Notwehr
  • Notwehrgeräte
  • Notwehrmittel

 

 

3 (§3 Abs. 1Nr. 7)…..80 Unterrichtseinheiten

Personen und Begleitschutz

  1. Gefährdungsanalyse
  2. Definition von Schutzzielen
  3. Entwicklung von Maßnahmen und Maßnahmealternativen / Personalplanung
  4. Durchführung und Ablaufplanung
  5. Gütekriterien und deren Überprüfung
  6. Begleitschutz (-maßnahmen, -motorisierung, Anlass)
  7. Aufklärung (Strecke, Raum, Objekt)

 

 

Private Ermittlungstätigkeit

  1. Definition Privatdetektiv (Berufsbild)
  2. Überblick detektivische Aufgaben
  3. Anforderungen, Betriebsstrukturen und Organisation eines Detektivbüros
  4. Der Ermittlungsdienst
  • Allgemeines
  • Tatortarbeit
  • Spurensicherung
  • Befragungstechniken
  • Fangmittel

 

Grundzüge „Geld- und Werttransport (GWT)“

  1. Generelle Aufgabenstellung
  2. Bedrohungsbild
  3. Sicherheitsmaßnahmen
  4. Werttransporte, -bearbeitung und -lagerung
  5. Kurierdienste

 

2/5 (alle Bereiche)…..120 Unterrichtseinheiten

Wiederholung und Repetitorium

 

4…..160 Unterrichtseinheiten

Prüfungsvorbereitung und Erstellung der Prüfungs­dokumentationen

Zusatzqualifikationen

 

  • Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO
  • Waffensachkunde gem. § 7 WaffG
  • Erste- Hilfe
  • Einführung ÖPNV
  • Brandschutzhelfer
  • Einweisung Gepäckprüfanlage (GPA)

 

Anlage

  • Maßnahmenkalender